Der Mechanismus der hormonalen Genaktivierung wurde erstmals bei Larven der Zuckmücke (Chironomus) beschrieben, bei denen das Hormon Ecdyson an den Chromosomen lichtmikroskopisch sichtbare Puffs erzeugt – und zwar je nach Zeitpunkt und Gewebetyp an verschiedenen Chromosomenorten. In gleicher Weise wirkt bei Säugern Östradiol auf Zellen des Uterus.